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Mittwoch, den 4. Mai 2016 Uhr – beginn: 19 Uhr

1.000.000 Bäume für die Mongolei

Manfred Vesper in der MongoleiVortrag von Herrn Manfred Vesper – Seit 1991 ist der Förster Manfred Vesper, mittlerweile im (Un)-Ruhestand, für verschiedene Organisationen mit Wiederaufforstungsprojekten in der Mongolei im Gebiet des Altai und am Rande der Wüste Gobi beschäftigt. Über den SES hat er u. a. für die “Galsan Tschinag Stiftung” mit Unterstützung der Initiative “Open Hearts for Monolia”, Schweiz, gearbeitet. In den Frühjahren 2013 und 2014 hat er dort am Aufbau von zwei Baumschulen mitgewirkt, das Personal geschult und Informationsmaterial erstellt.

In seinem Vortrag wird er zum Wald und zur Waldbewirtschaftung in der Mongolei berichten und auch die Möglichkeiten und Grenzen eines privaten Entwicklungshilfeprojektes in der Mongolei beleuchten.
1.000.000 Bäume für die Mongolei – eine Vision, die dem Schamanen und deutschsprachigen Schriftsteller Galsan Tschinag sehr am Herzen liegt, und die er durch seine vielen Leserreisen quer durch Europa mit Erfolg wahr werden lässt – über 500.000 Bäume sind schon gepflanzt! Wir freuen uns daher sehr, dass Herr Galsan Tschinag am Vortragsabend persönlich anwesend sein wird.

Große Teile des Baumbestandes in der Mongolei wurden seit Beginn des 19. Jahrhunderts unkontrolliert abgeholzt, ohne sich um eine nachhaltige Wiederaufforstung zu kümmern. Nach und nach ist so die Mongolei zur Steppe geworden, was noch durch den Klimawandel und einen zu hohen Bestand in der Ziegenhaltung verstärkt wurde. Hinzu kommt, dass in der Mongolei immer weniger Regen fällt und somit heutzutage die Lebensgrundlage der Nomadenvölker in der Mongolei stark bedroht ist.


Donnerstag, den 05. Mai 2016 – 10 – 18 Uhr

Workshop mit dem Schamanen Galsan Tschinag

SchamaneMongolische Heilkunst & Spiritualität – Schamanische, spirituelle Heilweise hat weltweit gemeinsame Wurzeln. Es ist eine Heilweise, die Körper, Geist und Seele berührt, Himmel und Erde verbindet. Seine Ausbildung zum Schamanen begann bereits mit seinem vierten Lebensjahr.

Heilen bedeutet:

– Genaues Zuhören, welche Probleme auf der Seele lagern,

– Berühren mit Worten voller Kraft

– den inneren Fluss wieder zum Fließen bringen

– Öffnung aller Sinne

– Wahrnehmen des ganzen Menschen

Dieser Workshop richtet sich an alle Interessierten, die die gemeinsamen Wirkungen westlicher und schamanischer Heilrituale aus erster Hand erfahren wollen. Die wohltuende Leichtigkeit, mit der Galsan Tschinag Tiefgründiges, Humorvolles, Lehrreiches und Aktuelles miteinander verwebt, macht diesen Workshop zu einem unvergesslichen Erlebnis!
„In jedem von uns sitzt ein kleiner Schamane, sitzt ein Heiler“, sagt Galsan Tschinag, „ich werde ihn mit Euch wecken.“

1944 wurde der mongolische Schriftsteller und Schamane Galsan Tschinag, Oberhaupt der Tuwa-Nomaden in der West-Mongolei, in eine Nomadenfamilie hinein geboren. Aufgewachsen in den Bergen des Altai, heute Naturschutzreservat und Weltkulturerbe, begann er nach der Schule in der Hauptstadt Ulan Bator mongolische Literatur zu studieren. 1962 brachte ihn ein Stipendium nach Leipzig, wo er 1968 sein Germanistik-Studium mit summa cum laude abschloss.

1995 führte der Stammeshäuptling von weltweit 300.000 Tuwa-Nomaden in einer spektakulären 2.000-Km-Karawane viele von ihnen in die heimatlichen Weidegebiete des West-Altai zurück.

Lehrer, Universitätsdozent, Schriftsteller, Schauspieler, Dichter, Autor, Träger des Bundesverdienstkreuzes und Visionär.

Seine zahlreichen Leserreisen in Verbindung mit dem “Förderverein Mongolei e.V.” und der “Galsan Tschinag Stiftung” dienen auch dem Zweck, durch den Verkauf seiner Bücher Geld zu sammeln für sein Jahrhundert-Projekt:

– er will seiner Heimat Mongolei 1 Millionen Bäume schenken – 500.000 sind bereits gepflanzt;
– er möchte der Welt 60 Bücher hinterlassen; 42 hat er bereits verfasst, davon die meisten in deutscher Sprache.


Sonntag, den 22. Mai 2016 um 15 – 18 Uhr,

Internationaler Museumstag

museumstag-logoAm 22. Mai 2016 ist Internationaler Museumstag! In ganz Deutschland laden die Museen an diesem Sonntag zu besonderen Aktionen, Museumsfesten oder Blicken hinter die Kulissen ein. Sie zeigen, welche Schätze sie in ihren Sammlungen bewahren, mit welchen innovativen Ideen sie ihre Besucher begeistern und wie sie unser kulturelles Erbe vermitteln. Welche Rolle Museen in unserer Gesellschaft einnehmen und welchen Beitrag sie zur Gestaltung unserer Zukunft leisten, auf diese Fragen zielt das diesjährige Motto „MUSEEN IN DER KULTURLANDSCHAFT.“
Wir sind überzeugt von der herausragenden Rolle der Museen und ihren vielen Möglichkeiten, unsere Gesellschaft nachhaltig positiv zu beeinflussen.
Überzeugen auch Sie sich und besuchen Sie uns am Internationalen Museumstag 2016. Wir freuen uns auf Sie!
Unser Museum ist ab 15.00 Uhr für Sie geöffnet und bis 18.00 Uhr führen wir Sie in kleinen Gruppen durch unsere Ausstellung mit Erläuterungen zu den einzelnen Exponaten aus Nordafrika, Tibet und Nepal.


Freitag, den 18. November 2016 – 17 Uhr

Ausstellungseröffnung

Ria Knippschild aus Espelkamp und Willi Schwake aus Rahden stellen im Teppichhaus Tönsmann einige ihrer Werke aus.

Willi-Schwake-Afrika-3Willi Schwake aus Kleinendorf, bekannt geworden weit über die Landesgrenzen hinaus als herausragender „Mühlenmaler“, zeigt einige seiner großformatigen Bilder, auf denen er seine Eindrücke vom “schwarzen Kontinent” festgehalten hat.

 

 

 

Hommage an AfrikaI-111

 

 

Ria Knippschild Mitglied in der Künstlervereinigung „Kunst in der Provinz e.V.“, zeigt Landschaftsbilder, die zwischen Realität und Abstraktion stehen und Landschaften zu bestimmten Tageszeiten und atmosphärischen Stimmungen festhalten.


Presse


 


Espelkamp (nw). Das Scherifat Marokko, wie es sich vor gut 100 Jahren für den Afrikareisenden Otto C. Artbauer darstellte, konnten Besucher des Espelkamper Teppichmuseums Tönsmann am Wochenende kennenlernen. Ralf Kapries, der die Kunst der Rezitation während seines Germanistikstudiums gelernt hat und schon öfter in Espelkamp zu hören war, trug die spannenden und anschaulichen Schilderungen des österreichischen Forschers vor einem größeren Publikum vor.



Der 10.000 Blütenteppich

„Der 10.000 Blütenteppich“

5. März – 15. April 2014

im Teppichhaus Tönsmann, Espelkamp

10.000 Menschen aus 4 Generationen und 14 Nationen haben textile Blüten gefertigt