Lesung mit Galsan Tschinag am 15.10.2015

Galsan TschinagLesung mit Galsan Tschinag

Wir würden uns freuen, Sie am

Donnerstag, 15. Oktober 2015, 19.30 Uhr
im Teppich-Museum Tönsmann, General-Bishop-Str. 23 in Espelkamp,

zu einem außergewöhnlichen Abend begrüßen zu dürfen.

Galsan Tschinag
Schriftsteller und Träger des Bundesverdienstkreuzes

wird uns aus seinem reichen Leben als Oberhaupt der Tuwa-Nomaden in der West-Mongolei, als Schamane und Schriftsteller erzählen.

Zur Einführung liest er aus seinem Buch: Mein Altai

Grußworte sprechen:

Bürgermeister Heinrich Vieker
Frau Dr. Antje Vollmer (ehem. Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages)

Musikalisch begleitet wird der Abend durch das

“ENSEMBLE HOSOO & TRANSMONGOLIA”Pferdekopfgeige

mit dem spektakulären Khöömej-Kehlkopfgesang zur Pferdekopfgeige.

Kosten: 18,00 € pro Person (Vorverkauf 15,00 €)

Karten sind erhältlich

– im Teppichhaus Tönsmann und

– in der Buchhandlung Lienstedt & Schürmann, Breslauer Straße, Espelkamp

Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, bitten wir um frühzeitige Anmeldung.

Galsan Tschinag – Ein Hirtenkind

1943/44 wurde der mongolische Schriftsteller und Schamane Galsan Tschinag, Oberhaupt der Tuwa-Nomaden in der West-Mongolei in eine Nomadenfamilie hinein geboren. Aufgewachsen in den Bergen des Altai, heute Naturschutzreservat und Weltkulturerbe, begann er nach der Schule in der Hauptstadt Ulan Bator mongolische Literatur zu studieren. 1962 brachte ihn ein Stipendium nach Leipzig, wo er 1968 sein Germanistik-Studium mit summa cum laude abschloss.

Galsan Tischnag – der Schamane

1995 führte der Stammeshäuptling von weltweit 300.000 Tuwa-Nomaden in einer spektakulären 2.000-Km-Karawane viele von ihnen aus Sibirien in die heimatlichen Weidegebiete des West-Altai zurück.

Galsan Tschinag – der Weltbürger

Lehrer, Universitätsdozent, Schriftsteller, Schauspieler, Dichter, Autor, Träger des Bundesverdienstkreuzes und Visionär –

Seine zahlreichen Leserreisen dienen auch dem Zweck, durch den Verkauf seiner Bücher Geld zu sammeln für sein Jahrhundert-Projekt:

– er will seiner Heimat Mongolei 1 Millionen Bäume schenken;

500.000 sind bereits gepflanzt;

– er möchte der Welt 60 Bücher hinterlassen; 42 hat er bereits verfasst, davon die meisten in deutscher Sprache;

Seine Auszeichnungen:

1992 Adelbert-von-Chamisso-Preis

1995 Puchheimer Leserpreis

2001 Heimito von Doderer-Literaturpreis

2002 Bundesverdienstkreuz

2008 Literaturpreis der deutschen Wirtschaft

Sonderausstellung zu diesem besonderen Anlass:

Mongolische Teppiche und ihre historische Symbolik

12.10. – 31.10.2015